Granatapfel Direktsaft

7 Leben Granatapfel Bio Direktsaft

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Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.

Rainer Maria Rilke

Glücklich allein ist die Seele, die liebt

Johann Wolfgang von Goethe

Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.

Bertolt Brecht

Es war einmal … der Granatapfel.

Auffallend häufig wird der Granatapfel in Mythen und Märchen erwähnt:

•    Afghanistan „Granatapfel und Flügelpferd“
•    Indien „Die Irrfahrten des Vicram Maharajah
•    Griechenland „Das Märchen vom Granatapfelbaum“
•    Italien „Die Liebe zu den drei Granatäpfeln“

Ob in der Bibel, der griechischen Mythologie oder zu Zeiten des christlichen Mittelalters, der Granatapfel ist eine außerordentlich symbolträchtige Frucht und stets ein Inbegriff für Liebe. Auch steht der Paradiesapfel für die Schönheit. Eine Geschichte aus der griechischen Mythologie erzählt von einem Streit um die Schönheit: Daran Teil nahmen die griechischen Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite. Paris krönte die Schönste, in diesem Fall die Liebesgöttin Aphrodite zur schönsten Frau, indem er ihr einen Granatapfel überreichte.

…es war die Nachtigall und nicht die Lerche

Auch Shakespeare war dem Granatapfel verfallen und ließ die Lerche von einem „Granatbaum“ singen :

„Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern.
Es war die Nachtigall und nicht die Lerche,
Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang;
Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort.
Glaub, Lieber, mir: es war die Nachtigall.“

(Shakespears Romeo & Julia: 3. Akt, 5. Szene, Julia zu Romeo)

Neben Dichtern, Denkern und anderen Überlieferern fand der Granatapfel auch eine bedeutende Rolle in der Malerei: Boticelli  malte im Jahr 1487 die „Madonna mit dem Granatapfel“ und auch Hans Holbei der Ältere setzte die „Speise der Götter“ in seinem Bild „Maria reicht dem Kind einen Granatapfel“ in Szene.

Der Name…

Hinter dem Granatapfel steckt ein historischer Schatz … aber woher kommt dieser „explosive“ Name? Die lateinische und zugleich botanische Bezeichnung des Granatapfels ist „Punica granatum“. Der wissenschaftliche Familienname „Punica“ geht auf die Römer zurück, die den Granatapfel zunächst als punische Frucht, als Frucht der Punier (Karthagern) bezeichneten. Die Karthager waren ein Seefahrervolk welche den Exot im Mittelmeerraum verteilt haben sollen. Der Artname „granatum“ geht auf das lateinische Wort „granatus“ = körnig oder „granae“=Körner zurück. Eine weitere Geschichte zur Prägung dieses Namens greift auf die Franzosen zurück, die im Laufe des 16. Jahrhunderts ihre Kanonenkugeln nach dem „Granatapfel“ und seiner unvergleichlichen Form „Granaten“ nannten. Spricht man nicht von einem Granatapfel, so ist diese blutrote Frucht auch unter den Namen „ Apfel der Aphrodite“, „Paradiesapfel“ oder „Grenadine“ bekannt.

…der Granatapfel heute

Der Granatapfel ist noch immer eine sehr begehrte Frucht, um die sich die Geschichten ranken und die durch ihre Einzigartigkeit überzeugt. Der Granatapfelbaum kann bis zu 100 Jahre alt werden und wird hauptsächlich in Ländern des Nahen bis mittleren Ostens und im Mittelmeerraum angebaut. Gegen September bis November werden diese weltweit exportiert. Auch in Deutschland findet man die säuerlich-süße Frucht gerade in den Wintermonaten auf den Wochenmärkten und im Supermarkt.