Heidelbeere Direktsaft

7 Leben Heidelbeer Bio Direktsaft

  • 100% Direktsaft in Muttersaftqualität
  • 0,7 Liter Braunglasflasche (Einweg)
  • neuform zertifiziert
  • Bio, vegan, premium

In der Ruhe liegt die Kraft – Konzentriert und Weitsichtig seht ihr der Welt entgegen und erfahrt: Klarheit.

Die tiefsten Erkenntnisse erreicht man nur durch höchste Sammlung des Geistes. Worte reichen nicht hinunter in die letzten Gründe, nur intuitive Erleuchtung hilft zum Verständnis.

Konfuzius

Durch Ruhe, Entspannung und mit offenen Sinnen öffnet sich euch ein neuer Pfad des Lebens.

Es war einmal … die Heidelbeere.

Wussten Sie schon, dass Blau die Farbe der Wahrheit und Klarheit ist? Blau ist auch die Farbe der Heidelbeere.  Dank ihrer blauen Pflanzenfarbstoffe wird die Heidelbeere auch Blaubeere genannt.

… Sagen & Mythen

Laut römischer Mythologie wurde die Heidelbeere (lat. Vaccinium myrtillus) vom römischen Schriftsteller und Gelehrten Plinius lediglich als Farbstoff für Stoffe genutzt;  im Mittelalter war sie bereits als bekömmlich und wohlschmeckend bekannt.

Die Heidelbeere ist eine Sagen umwobene Frucht. Gerade im Volksbrauchtum taucht die damals als „Muttergottesbeere“ angesehene Frucht mehrfach auf. Ob von einem Heidelbeermann oder der heiligen Mutter mit ihrem Rosenkranz die Rede war, ob Hungersnot, Ernteverlust oder Pest & Cholera herrschte, die Heidelbeere brachte Glück, Segen und Fruchtbarkeit über die Menschen.

Der Heidelbeermann …

Ein fränkischer Volksbrauch besagt, dass jeder Wald von dem Heidelbeermann bewacht wird. Um seine Angriffe abzuwehren, muss jeder, der den Wald betreten will drei wertvolle Beeren als Opfergabe erbringen.

… die Muttergottesbeere

Hungernot und Ernteknappheit beherrschte das Land als das leidende Volk um göttlichen Beistand betete. Laut einer Legende aus dem Spessart wurde das Volk von der Mutter Gottes erhört und sie schenkte den Hungernden Beeren. Die Perlen aus dem Rosenkranz wurden zu blauen Beeren, welche sie auf der Erde verstreute und dem Volk ersehnte Nahrung brachten. Seit jeher ist es auch Brauch, Beeren, die bereits auf der Erde liegen, nicht aufzuheben um die Mutter Gottes milde zu stimmen.

Kultiviert & wild…

Das heute verbreitete und häufig auch im Supermarkt erhältliche Heidekrautgewächs „Vaccinium myrtillus“ ist vorwiegend in Amerika beheimatet bzw. stammt von amerikanischen Verwandten („Vaccinium corymbosum“) ab. Während wilde Waldheidelbeeren dank ihres stark blauen Fruchtfleisches ein gutes Färbemittel ergeben, besitzen die amerikanischen Kulturheidelbeeren ihre blauen Pflanzenfarbstoffe lediglich in der Schale. Das Fruchtfleisch ist in diesem Fall weiß. 1962 brachte Wilhelm Dierking die blaue Beere nach Deutschland.

Märchen: Der Heidelbeerzweig

Der Heidelbeerzweig“ ist ein Märchen aus der italienischen Märchensammlung „Pentameron“ von Giambattista Basile (1570-1632).

Ein Paar wünscht sich sehnsüchtig ein Kind, jeglicher Versuch eines zu bekommen ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Die Frau ist verzweifelt und fleht: „Herrgott im Himmel, wenn ich doch nur etwas gebären möchte und wäre es auch nur ein Heidelbeerzweig.“ Ihr Wunsch wird erhört und sie war schwanger…und gebärt einen Heidelbeerzweig. Mit aller Liebe pflanzt die Bäuerin den Zweig ein und hegt und pflegt ihn.

Eines Tages kommt ein Prinz vorbei und findet ebenso Gefallen an dem hübsch blühenden Zweig. Mit dem Versprechen diesen ebenso liebevoll zu pflegen wie die Bäuerin, darf er den Heidelbeerzweig mit zu sich ins Schloss nehmen.  Dort kümmert es sich mit reinem Herzen um das Pflänzlein. Eines Nachts hört er Schritte durch sein Zimmer huschen und will den vermeintlichen Einbrecher greifen, da offenbart sich ihm eine Fee, die in dem Heidelbeerzweig wohnt. Der Prinz verfällt ihr mit Haut und Haaren, sodass nun die Fee jede Nacht aus ihrem Blumentopf gestiegen kommt um ihn zu liebkosen.

Als der Prinz eines Tages zur Jagd aufbricht, vereinbaren die beiden ein geheimes Zeichen, welches der Fee signalisieren soll, sich erneut aus dem Blumentopf zu offenbaren. Der Prinz solle ein Glöckchen klingeln, das am Heidelbeerstrauch hing. Die Abwesenheit des Prinzen lockte sieben bösartige Mätressen an, welche eifersüchtig auf die „geheime Geliebte“ waren und so das Zimmer des Prinzen in Hoffnung auf Hinweise auf die Fremde durchsuchen wollten.  Sie finden aber lediglich den wunderschönen Heidelbeerstrauch. Sie pflücken einzelne Blätter und rütteln unbedacht die kleine Klingel. Die Fee erscheint auf dieses Zeichen hin. Da wird sie von den bösen Weibern umgebracht.

Der Prinz kehrt zurück und findet nur noch die kläglichen Überreste seiner Geliebten. Ein Kammerdiener legt die Überreste der Schönen in den Topf zurück, woraufhin der Heidelbeerstrauch neu austreibt und die Fee erneut zum Leben erweckt. So leben der Prinz und die Fee trotz der Eifersucht der sieben Weiber glücklich vereint.