Schwarze Johannisbeere Direktsaft

7 Leben Johannisbeere Bio Direktsaft

  • 100% Direktsaft in Muttersaftqualität
  • 0,7 Liter Braunglasflasche (Einweg)
  • neuform zertifiziert
  • Bio, vegan, premium

Wahre Freiheit erlangen wir nur dann, wenn wir uns vollkommen annehmen.

C.G. Jung

Den Blick heben schafft Weite.

Anke Maggauer-Kirsche

Breite die Arme aus und begrüße das Leben und blicke ihm offenherzig entgegen.

Es war einmal … die schwarze Johannisbeere.

Wusstest du schon, dass die Johannisbeere ihren Namen dem Täufer Johannes, Bußprediger und leiblicher Vetter von Jesus, zu verdanken hat?

…Johannistag

Nach biblischer Überlieferung wird Johannes, der Täufer, sechs Monate vor der Geburt von Jesus geboren – am 24. Juni. Dieser Tag ist Teil des kirchlichen Festkalenders. Aber nicht nur der biblische Kalender spricht diesen Tag als „besonders“ aus, auch in der Natur spiegelt er sich wider. Die Sommersonnenwende, der 21. Juni, kennzeichnet den längsten Tag und die meisten Sonnenstunden im Jahr und steht in direkter Verbindung zur Johannisnacht, der Nacht vom 23. Auf den 24. Juni, die den Sommer einläuten soll.

Die Johannisnacht spielt im Volksbrauchtum eine große Rolle. In dieser Nacht wird das Johannisfeuer, auch Sonnwendfeuer genannt, entfacht. Der etwa im 12. Jahrhundert erstmals belegte Brauch soll Dämonen und böse Geister vertreiben. Zudem soll ein Sprung über das Feuer Liebespaaren weiterhin Glück und Liebe bescheren.

Johannis-Feuer sei unverwehrt,
Die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren

Johann Wolfgang von Goethe

…aber was hat das mit der schwarzen Beere zu tun?

Johannisbeeren wurden nach dem  Johannistag benannt, da die Beeren zu dieser Zeit die ersten Beeren tragen. Johannisbeere ist jedoch lediglich der hochdeutsche Begriff, im Schwäbischen sind die Beeren unter dem Wort „Träuble“ bekannt, so wird aus einem Johannisbeerkuchen ein „Träublekuchen“. Im Pfälzischen heißen die schwarzen Beeren Kanstrauben und in der Schweiz Meertrübeli. Der österreichische Begriff Ribisel greift noch am ehesten den  lateinischen Gattungsnamen auf: Ribes nigra.

Zahlreiche Namen hat diese schwarze Frucht mit dem intensiv herben Geschmack und doch meinen alle das Gleiche. Man vermutet dass die schwarze Johannisbeere ursprünglich aus Nordwestasien kommt, jedoch schon bald über den Mittelmeerraum nach Mitteleuropa verbreitet wurde. Die ersten Überlieferungen, in denen die schwarze Johannisbeere Beachtung findet, führen uns zurück ins Mittelalter. Aus dem 14. Jahrhundert ist bekannt, dass die Beere damals in Klostergärten kultiviert wurde.

Die schwarze Johannisbeere heute…

… wird hauptsächlich in Russland, Polen und Deutschland angebaut. Auch im eigenen Garten ist der buschige, viel verzweigte Strauch keine Seltenheit. In Frankreich ist diese schwarze Beere seit dem 19. Jahrhundert ein Hit. Im Jahr 1841 feierte man die Geburtsstunde des Crème de Cassis, einem Johannisbeerlikör aus Dijon, der noch heute in keiner Cocktailbar fehlen darf. Auch im Supermarkt und Biomarkt begegnet man der schwarzen Johannisbeere: als Saft, als Marmelade, als Gelee oder im Wein.