Kornelkirsche Direktsaft

7 Leben Kornelkirsche
Bio Direktsaft

  • 100% Direktsaft in Muttersaftqualität
  • 0,7 Liter Braunglasflasche (Einweg)
  • neuform zertifiziert
  • Bio, vegan, premium

Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

Peter Rosegger
(1843 – 1918)

Nichts Größeres kann ein Mensch schenken, als sein ganzes Vertrauen. Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und Empfänger.

Henry David Thoreau
(1817 – 1862)

Eine starke Schulter zum Anlehnen. Ein freundlicher Blick, der unser Herz öffnet. Ein offenes Lächeln, welches uns Mut schenkt. Vertrauen baut Brücken und hat viele Gesichter. Vertraue auch dir selbst und deinen Fähigkeiten.

Es war einmal … die Kornelkirsche.

Sie sieht aus, wie eine kleine längliche Sauerkirsche oder Cranberry und hat gefühlt 1001 Bezeichnungen. Der lateinische Begriff aus der Botanik „Cornus mas“ bedeutet so viel wie: Maskuliner Hartriegel. Der Wildobststrauch bevorzugt die wärmeren, südlichen Regionen Europas. Von den bis zu 2 cm länglichen, tiefroten Früchten, auch Kornellen genannt, über die goldgelben Blüten und Blätter bis hin zum Holz ist der robuste Baum der Kornelkirsche nutzbar. Der Name Hartriegel ist so auf das edle Holz des Kornelkirschbaumes zurückzuführen. Es zählt zu den härtesten Gehölzen Europas und wurde schon in der Antike v.a. für den Werkzeugbau genutzt.

Die Kornelkirsche ist eine Pflanzengattung innerhalb der Hartriegelgewächse, zu denen das Wildobst gehört. In Österreich trägt der Baum auch den liebevollen Namen Dirndl oder Gelber Hartriegel.

Die roten Früchte gelten seit jeher als wertvolles Lebensmittel in Süd- und Mitteleuropa. Bereits in Pfahlbauten aus der Bronzezeit wurden große Mengen Kornelkirschkerne gefunden, die auf eine intensive Nutzung der Frucht als Nahrungsmittel deuten. Schon im Mittelalter hat man diese Wildfrucht geschätzt und verarbeitet.

Die Kornelkirsche gehört zu den Frühblühern, da sie bereits im März/April ihr strahlend gold-gelbes Blütenkleid zu tragen beginnt. Abhängig von Alter und Lage, zeigt die Kornelkirsche verschiedene Gesichter. Sonnig und frei-wachsend, kann sich der Strauch zu einem großen, breit stämmig wachsenden Strauch entwickeln und bis zu 5 Meter hoch werden. Wächst er dagegen im schattigen Unterholz, so behält er seine breite Wuchsform bei. In Botanischen Gärten und Parks ist die Kornelkirsche auch als Heckengewächs beliebt. Der Baum kann bis zu 100 Jahre alt werden.

…Odysseus und das Trojanische Pferd

…Die Kornelkirsche hat wortwörtlich Wurzeln geschlagen und das bereits in der Antike. Glaubt man Erzählungen um den berühmten Helden der griechischen Mythologie Odysseus, so war sein Bogen aus echtem Kornelkirschholz gefertigt und konnte lediglich von ihm dank seiner immensen Kraft gespannt werden. Auch das berühmte Trojanische Pferd, mit dem Odysseus und seine Mannschaft Troja eroberte, soll aus dem Holz der Kornelkirsche gefertigt worden sein.

Im antiken Rom hat der Kornelkirschbaum ebenfalls eine Rolle gespielt. Der Sage um die Gründung Roms im Jahr 753 v.Chr. durch die Zwillinge Romulus und Remus nach, stieß Romulus seine Lanze aus Kornelkirschholz als Zeichen der Stadtgrenze in den Boden. Hier wuchs später ein Kornelkirschbaum.

Früheste Spuren der Kornelkirsche als Nahrungsmittel findet man in archäologischen Funden aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit. In Italien und Österreich wurden ganze Schichten an Kornelkirschkernen gefunden. Demzufolge war die Kornelkirsche ein wichtiger Bestandteil der damaligen Ernährung.

Klein und unbekannt, …

…Sowohl der Name als auch das Aussehen der Kornelkirsche sind im Vergleich zu anderen Früchten noch lange nicht so populär. Auch wenn der Name nahelegen würde, dass sie geschmacklich einer Kirsche ähnelt, so hat die Kornelkirsche einen ganz eigenen Geschmack. Der direkt gepresste Muttersaft der roten Steinfrüchte schmeckt süßlich, leicht säuerlich und dennoch angenehm mild.

Besonders verbreitet ist die Kornelkirsche in Südosteuropa bis in die Türkei. Hier sind die Früchte ein vielseitig eingesetztes Lebensmittel für Getränke, Säfte, Marmeladen sowie als Zutat für Hauptgerichte, Desserts oder Gebäck. Auch in Mitteleuropa und Deutschland ist sie zu finden, wenn auch ihre Verwendung als Lebensmittel und Wildfrucht noch nicht ganz so bekannt ist.